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33. Fußwallfahrt der Pfarre Jedlesee nach Mariazell, 28. August–1. September 2019

„Gemeinsam unterwegs mit Geben und Nehmen – ubi caritas et amor, ibi deus est“

 

Man muss das Gute tun, damit es in der Welt ist! (Marie von Ebner-Eschenbach)

 

Überleg einmal, bevor du gibst, zweimal, bevor du annimmst und tausendmal, bevor du verlangst. (Marie von Ebner-Eschenbach)

 

Es ist dir gesagt worden, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir erwartet: Nichts anderes als dies: Recht tun, Güte und Treue lieben, in Ehrfurcht den Weg gehen mit deinem Gott! (Buch Micha 6,8)

 

Tagesthemen:

Mittwoch: Achtsam sein – Achte auf dich! – Achte auf den Anderen! – Achte auf Gott!

Donnerstag: Vertrauen – Hinschauen/Hinhören – kleine Hand traut großer Hand

Freitag: Verantwortung übernehmen – Handeln oder Zuschauen?

Samstag: Unser Auftrag und unsere Hoffnung: Gehet hin im Frieden des Herrn!

 

Am Samstag, dem 31. August gibt es wieder die Möglichkeit mit dem Autobus nach Mariazell zu fahren.

Die Abfahrt mit dem Bus ist um 8:00 Uhr vor der Kirche.

 

Unterwegs gibt es in Joachimsberg einen kurzen Halt für eine Andacht.

Die gemeinsame Messe mit den Fußwallfahrern feiern wir um 13:30 Uhr im großen Pfarrsaal (Papstsaal). Danach Mittagessen und gemeinsame Rückfahrt mit den Fußwallfahrern. Ankunft ca. 20:30 Uhr. Gemeinsames Abendgebet in der

Kirche.

Am Sonntag, dem 1. September, feiern die Wallfahrer gemeinsam mit der Pfarrgemeinde den Abschluss der Veranstaltung im Rahmen der Familienmesse um 9:30 Uhr.

 

 

Fahrpreis pro Person € 28,–, Anmeldung in der Pfarrkanzlei.

Anmeldeschluss ist Freitag, der 23. August.

Osterkerze 2019

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Über das Motiv der Osterkerze 2019

 

Fotos:Karin Langeder, Georg Reh

32. Fußwallfahrt der Pfarre Jedlesee nach Mariazell

Mittwoch, 29. August–Sonntag, 2. September 2018

 

„…auf Christus hören“

 

Wir leben in einer Zeit der Verwirrung.

Suche Klarheit im Wort Gottes!

 

1. Tag: Gebete auf den Wegen des Lebens – Das Gespräch über den Weg zum Vater

Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben; keiner kommt zum Vater, außer durch mich. (Joh 14,6)

 

2. Tag: Gottesliebe – Die Frage nach dem wichtigsten Gebot

Jesus antwortete: Das erste ist: Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der einzige Herr. Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit deinem ganzen Denken und mit deiner ganzen Kraft. Als zweites kommt hinzu: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. (Mk12,29–30)

Wer den Willen Gottes erfüllt, der ist für mich Bruder und Schwester und Mutter. (Mk 3,35)

 

3. Tag: Nächstenliebe und Dienst am Nächsten – Der Segen des Hilfswerks; … denn Gott liebt einen fröhlichen Geber

Jeder gebe, wie er es sich in seinem Herzen vorgenommen hat, nicht verdrossen und nicht unter Zwang; denn Gott liebt einen fröhlichen Geber. (2.Kor 9,7)

Seid gütig zueinander, seid barmherzig, vergebt einander, weil auch Gott euch durch Christus vergeben hat. (Eph 4,32) Seid demütig, friedfertig und geduldig, ertragt einander in Liebe. (Eph 4,2)

 

4. Tag: Aufruf zu echtem christlichem Leben – Maria, die Mutter von Jesus, als Vorbild im festen, treuen Glauben

Selig ist die, die geglaubt hat, dass sich erfüllt, was der Herr ihr sagen ließ (Lk 1,45)

Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt, die euch erfüllt; aber antwortet bescheiden und ehrfürchtig. (1 Petrus 3,15b-16a)

 

Am Samstag, dem 1. September gibt es wieder die Möglichkeite mit dem Autobus nach Mariazell zu fahren.

Die Abfahrt mit dem Bus ist um 8:00 Uhr vor der Kirche.

Unterwegs gibt es in Joachimsberg einen kurzen Halt für eine Andacht. Die gemeinsame Messe mit den Fußwallfahrern feiern wir um 13:30 Uhr im großen Pfarrsaal (Papstsaal). Danach Mittagessen und gemeinsame Rückfahrt mit den Fußwallfahrern. Ankunft ca. 20:30 Uhr. Gemeinsames Abendgebet in der Kirche.

 

 

Am Sonntag, dem 2. September, feiern die Wallfahrer gemeinsam mit der Pfarrgemeinde den Abschluss der Veranstaltung im Rahmen der Familienmesse
um 9:30 Uhr.

Osterkerze 2015

Das Motiv für die heurige Osterkerze habe ich einem Fenster der Friedhofskirche „Zum heiligen Karl Borromäus“ am Wiener Zentralfriedhof entnommen. Dieser Bau, der nach Plänen von Max Hegele errichtet wurde, ist neben Otto Wagners Kirche am Steinhof der bedeutendste Kirchenbau des Jugendstils. Nach einer Bauzeit von rund drei Jahren wurde die Kirche 1911 eingeweiht. In der Hauptkapelle der Unterkirche, direkt unter dem Hauptaltar, befindet sich die Gruft von Karl Lueger. Der 1910 verstorbene Bürgermeister wurde nach seiner provisorischen Bestattung im Familiengrab in der Unterkirche beigesetzt. Die Kirche erhielt dadurch den Beinamen „Dr.-Karl-Lueger-Gedächtniskirche“.

Entsprechend ihrer Bedeutung wurde der Innenraum der Kirche von zahlreichen namhaften Wiener Künstlern des Jugendstils geschaffen.

Die eindrucksvollen, farbintensiven Fenster und Mosaike stammen von Leopold Forstner und sind ein Beweis für die Wertschätzung, die man dem damals noch jungen Künstler in den Jahren nach 1908/09 angedeihen ließ. Mit diesen Werken schlug er seinen Weg als Material-Künstler auf dem Feld der Glasmalerei und Mosaikkunst ein.

 

Das ikonografisch äußerst vielschichtige komplette Fenster zeigt die Darstellung der sog. Majestas Domini.

Die Majestas Domini (lat. für „Herrlichkeit des Herrn“) ist ein besonders im Mittelalter beliebtes Bildschema, bei dem Christus auf seinem Thron, oft auch in einer Mandorla, umgeben von den vier Symbolen der Evangelisten dargestellt wird.

 

  • Mandorla

Mandorlen treten in der sakralen Kunst Europas seit dem 5. Jh. n. Chr. auf. Ihre Blütezeit erreichen sie in der mittelalterlichen Kunst. Ab der Gotik sind sie nur noch selten anzutreffen, werden in der Renaissance durch Strahlenkränze und Wolkenformen ersetzt und verschwinden im Barock ganz.

 

  • Evangelistensymbole: Entlehnt sind die vier geflügelten Wesen der Vision des Ezechiel (Ez 1,4-25) und der Offenbarung des Johannes (Offb 4,6-8: Und in der Mitte, rings um den Thron, waren vier Lebewesen voller Augen, vorn und hinten. Das erste Lebewesen glich einem Löwen, das zweite einem Stier, das dritte sah aus wie ein Mensch, das vierte glich einem fliegenden Und jedes der vier Lebewesen hatte sechs Flügel, außen und innen voller Augen. Sie ruhen nicht, bei Tag und Nacht, und rufen: Heilig, heilig, heilig ist der Herr, der Gott, der Herrscher über die ganze Schöpfung; er war und er ist und er kommt). Seit dem 2. Jh. werden sie als Sinnbilder der Evangelisten verwendet.

  • Christus auf dem Thron: Christus sitzt frontal zum Betrachter und hält in seiner linken Hand das Buch des Lebens (hier mit A und Ω) und seine Rechte ist im Segensgestus erhoben. Biblische Grundlage für diese Darstellung sind vor allem Jes 66,1: So spricht der Herr: Der Himmel ist mein Thron und die Erde der Schemel für meine Füße –, Offb 4,2-3: Und ich sah: Ein Thron stand im Himmel; auf dem Thron saß einer, der wie ein Jaspis und ein Karneol aussah. Und über dem Thron wölbte sich ein Regenbogen, der wie ein Smaragd aussah und Ez 1,26-28: Auf dem, was einem Thron glich, saß eine Gestalt, die wie ein Mensch aussah. Oberhalb von dem, was wie seine Hüften aussah, sah ich etwas wie Feuer und ringsum einen hellen Schein. Wie der Anblick des Regenbogens, der sich an einem Regentag in den Wolken zeigt, so war der helle Schein ringsum. So etwa sah die Herrlichkeit des Herrn aus.

  • Das Fenster von Leopold Forstner bindet in die ohnehin komplexe Darstellung der Majestas Domini auch noch das Buch mit den sieben Siegeln mit ein, das er zu Füßen Christi anstelle des Fußschemels platziert. Er entnimmt dies Offb 5,1: Und ich sah auf der rechten Hand dessen, der auf dem Thron saß, eine Buchrolle; sie war innen und außen beschrieben und mit sieben Siegeln

Insgesamt ist die Darstellung für Ostern also besonders geeignet, da sie den Auferstandenen Christus zeigt, der in seiner Herrlichkeit auf dem göttlichen Thron Platz genommen hat und damit weiterleitet zum Jüngsten Gericht, in dem wir auch unsere Auferstehung erhoffen.

Damit unsere Osterkerze nicht überfüllt wirkt, habe ich die zentrale Darstellung dieses schönen Fensters übernommen und die Evangelistensymbole und den Strahlenkranz weggelassen. Diese Form der Darstellung bezeichnet die Kunstgeschichte als Pantokrator (Allherrscher).

Das Motiv auf unserer Kerze ist auf einer weißen Wachsplatte aus hunderten kleinen Wachsstückchen mosaikartig zusammengesetzt, die sich, weil Wachs flexibel ist, gut aneinander anpassen ließen. Das weiße Gewand Christi hat zunächst mit selbstgedrehten dünnen schwarzen Wachsschnürchen die Faltenlinien bekommen, über die ich eine weitere weiße Wachsplatte gelegt habe und diese in die Zwischenräume hineingedrückt habe, damit der 3D-Falteneffekt entstanden ist.

Zahlreiche Glassteinchen bringen die Mandorla, den Heiligenschein und die sieben Siegel des Buches zum Leuchten und geben damit einen Blick auf das zu erwartende Licht der Herrlichkeit.

 

Karin Langeder

Literatur:

Wilhelm Mrazek, Forstner, Ein Maler und Material-Künster des Wiener Jugendstils, Belvedere Verlag A. Hadwiger Wien, Wien 1981, S.79f

https://www.friedhoefewien.at/eportal/ep/programView.do/pageTypeId/13572/programId/16066/channelId/-26709

http://de.m.wikipedia.org/wiki/Mandorla

http://de.m.wikipedia.org/wiki/Majestas_Domini

http://www.bibelwerk.de/home/einheitsuebersetzung

Bild:

http://www.luegerkirche.at/fenster_bild2.jpg

 

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